Belimo

Strategie-Fallstudie des Unternehmens

Vom Weltmarktführer zum Kulturunternehmer

Leben und Wirken des Anton Heinrich Hütte

Der Name Anton Heinrich Hütte steht für einen der bekanntesten Erfolgsfälle der Engpass-Konzentrierten Strategie. Wolfgang Mewes zog ihn immer wieder zur Erklärung seiner Strategie heran. Es geht um das Schweizer Unternehmen Belimo AG. Doch es gab für Anton Heinrich Hütte auch ein Leben vor Belimo und eine erfolgreiche Zeit, nachdem er seine Karriere dort im Jahr 1997 beendete. Dann begann nämlich sein zweites Berufsleben als Kulturunternehmer in seiner Geburtsstadt Oberwesel am Rhein. Der folgende Beitrag skizziert einen besonderen Lebensweg. – Von Thomas Rupp

Hier schreibt:

Thomas Rupp
StrategieJournal, Interviews

Heinrich Hütte

Das berufliche Leben des Anton Heinrich Hütte begann mit einer Lehre zum Stellmacher in seiner Heimatstadt Oberwesel am Rhein. Dabei handelt es sich um einen „Wagenbauer“, der Räder, Wagen und andere landwirtschaftliche Geräte aus Holz herstellt.

Dieser Berufsstand war ihm vertraut, da sein Vater eine kleine Stellmacherei führte. „Dann ergab sich die Möglichkeit, in Koblenz eine zweijährige kaufmännische Handelsschule zu besuchen,“ erinnert sich Hütte. Darauf folgte ein Studium an der Holzfachschule in Rosenheim.

So wurde Hütte zum Dipl.-Ing. für Holztechnik. Dem Werkstoff Holz blieb er zunächst treu. Der frisch gebackene „Holzingenieur“ startete in Stuttgart bei der Firma Kiefer als Projektingenieur für Holztrocknungsanlagen.

Nach den Stationen Oberwesel, Koblenz, Rosenheim und Stuttgart zog es den umtriebigen jungen Mann nach Düsseldorf. Beim amerikanischen Konzern Honeywell wurde er Anfang der 1960er Jahre Verkaufsingenieur und Abteilungsleiter für Klimaregelung. Diese Branche sollte die Basis seines späteren Erfolges werden. In Düsseldorf lernte er seine Frau kennen, heiratete, wurde Vater.

  • Das berufliche Netzwerk begann zu wachsen, und
    man wurde bereits auf den jungen Mann aufmerksam.

Das berufliche Netzwerk begann zu wachsen. Ganz offensichtlich wurde man in der Branche bereits auf den jungen Mann aufmerksam. „Man kam auf mich zu: ob ich nicht für eine Schweizer Firma eine Firmengründung machen wolle“, erzählt Hütte. „Sie wollten in Deutschland auf den Markt kommen. Ich habe öfter mal nein gesagt, doch sie sind immer wieder auf mich zurück gekommen. Also habe ich mich mit der Sache befasst.“

Was ihn letztlich dazu bewog, den guten Job bei Honeywell aufzugeben, hatte etwas mit seiner grundlegenden Haltung zu tun. Im amerikanischen Unternehmen neigte man zur Einstellung: „die Firma ist alles, der Mensch ist nichts“, und genau das sah Hütte anders. Außerdem reizte ihn das Unternehmertum: „Ich wollte beweisen, was ein Mensch am Tag fertig bringen kann und habe mich darauf eingelassen.“ Seine Kollegen konnten den Schritt nicht nachvollziehen und erklärten ihn für verrückt.

Im Jahr 1967 – mit 35 Jahren – war Anton Heinrich Hütte einer der drei Gründer der Deutschen Vertriebsgesellschaft Stäfa Controll System AG mit Sitz in Stuttgart. Auch dieses Unternehmen befasste sich mit Klimaregelung, heute würde man sagen: Lüftungs- und Klimatechnik.

Dabei geht es um die Aufgabe, Lufttemperatur, -feuchte und -qualität in einem Raum bzw. einem Gebäude zu regeln und den erwünschten Luftaustausch zu gewährleisten. Zweifelsohne hat sich hier seit den 1960 Jahren eine technische Revolution ereignet, was den späteren Erfolg Hüttes noch beeindruckender macht, doch dazu gleich mehr …

Hüttes Erfolgsserie setzte sich fort: die Stuttgarter Stäfa Controll System AG beschäftigte nach wenigen Jahren 220 Vertriebsmitarbeiter und machte mehrere Millionen DM Umsatz. Tendenz: konstant steigend.

Jetzt kam zu Hüttes Ingenieur-Wissen, zu seinem kaufmännischem Know-how und seiner Vertriebserfahrung ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor hinzu. Dieser ermöglichte es ihm, seine verfügbaren Kräfte künftig noch besser zu bündeln und auf einen wirkungsvollen Punkt zu konzentrieren. Die Rede ist vom strategischen Faktor – von der Mewes-Strategie.

„In der Zeit habe ich eine Strategie kennengelernt“, so Hütte. „Ein Herr Wolfgang Mewes hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein ganzseitiges Inserat veröffentlicht, und darüber stand: ‚Ihre Strategie ist falsch‘.“ Hütte fühlte sich provoziert: „Wie will der behaupten, meine Strategie ist falsch?!“

Wolfgang Mewes‘ Rechnung ging auf, denn Hütte beschaffte sich den Fernlehrgang zur Engpass-Konzentrierten Strategie und sog die vermittelten Inhalte förmlich auf: „Das hat mich so was von begeistert, und ich habe dann als Geschäftsführer versucht, diese Grundsätze in der Firma anzuwenden, um zu sehen: Funktioniert das denn eigentlich?“

Die durchschlagende und mustergültige Anwendung der Mewes-Strategie ließ noch etwas auf sich warten, denn zunächst wurden die Schweizer Mutterfirma und dann auch die in Stuttgart ansässige Firma verkauft. „Ich konnte derweil als Angestellter bleiben und meine Kollegen waren in der Schweiz“, erinnert sich Hütte. „Nach meiner Einschätzung hätte es eigentlich so weiter gehen können, aber irgendwie waren wir alle sehr angetan von der Selbstständigkeit.“

Die Gründung von Belimo

Seine ehemaligen Mitgesellschafter kamen mit dem Vorschlag auf ihn zu, gemeinsam wieder eine neue Firma zu gründen. Hütte war mit an Bord, verwies jedoch auf seine Erfahrungen mit der Mewes-Strategie. Für ihn war es zu diesem Zeitpunkt undenkbar, eine Firma zu gründen, ohne die Prinzipien dieser Strategie zum Einsatz zu bringen. „Darauf hin haben wir uns geeinigt, dass wir das machen. Da ist dann die neue Firma Belimo gegründet worden“, so Hütte.

  • Für Hütte war es undenkbar, ein neues
    Unternehmen ohne die Mewes-Strategie zu gründen.
     

Sechs Gründungsmitglieder, die sich bereits aus früherer Zusammenarbeit kannten, gründeten im Jahr 1975 ein Unternehmen nach dem Motto: Beraten, Liefern, Montieren – kurz: Be-li-mo – im Kernbereich der Lüftung- und Regeltechnik. Dazu stand ein Startkapital von 500.000 Schweizer Franken bereit.

Das Modell zeigt, wie der Berlino-Motor direkt auf die Achse der Lüftungsklappe gesteckt wird.

Die zweite Generation des Berlino-Steckmotors wurde 28 Jahre unverändert hergestellt.

„Keiner von uns wollte Alleininhaber sein“, erinnert sich Hütte. „Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich mit seinen Stärken einzubringen. Und so hatten wir schon zu Anfang die erforderlichen Kompetenzen im Hause: Marketing, Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Finanzen und Rechnungswesen – sowie die richtige Strategie.“

Aber welches Produkt wollte man im Markt positionieren? Konnte man mit den großen Full-Service Regeltechnik-Unternehmen konkurrieren? Ein wichtiges Prinzip der Mewes-Strategie verlangt die Entwicklung in eine Lücke hinein. Durch eine Problemlösung mit hohem Nutzen erreicht man mehr Durchschlagskraft als auf breiter Front mit den Platzhirschen zu konkurrieren. Aufgrund der intimen Kenntnisse der Branche wurde auch bald ein interessanter Ansatzpunkt für eine Marktnische gefunden.

Dabei handelte es sich – wie könnte es anders sein – um ein Ingenieurprodukt. Vereinfacht ausgedrückt: Die Steuerung des Luftstroms einer Klimaanlage erfolgt über Klappen. Diese haben Lamellen wie bei einer Jalousie. Die Lamellen werden durch das Drehen einer Achse geöffnet und geschlossen. Und um es auf den Punkt zu bringen, die Grundinnovation, die für den gesamten späteren Erfolg der Belimo verantwortlich ist, beschäftigt sich mit der Frage: Wie kann diese Klappe durch einen Motor optimal geöffnet und geschlossen werden.

Angenommen, es gelänge, hier eine konkurrenzlos gute Lösung zu finden, dann könnte das bedeuten, dass weltweit hauptsächlich Motoren von Belimo in die Lüftungssysteme eingebaut werden. Kurz und knapp: das ist in etwa das, was dann auch passiert ist.

Wie sieht nun – vom Laien für Laien erklärt – diese Innovation mit zwingendem Nutzen aus? Bisher wurde ein Motor in der Nähe der Stellachse befestigt und durch ein kompliziertes Gestänge mit ihr verbunden. Über Hebel und Gelenke wurde also die Achse des Motors mit der Achse der Klappe verbunden. So konnte die Achse der Klappe gedreht und diese somit geöffnet und geschlossen werden.

Die Montage war recht aufwändig und das gesamte Konstrukt anfällig für Störungen. Die Fehlersuche bei einer – in der Zwischendecke, Wand u.ä. verbauten – Klimaanlage gestaltet sich kompliziert und ist teuer. Daher haben die Firmengründer hier ein brennendes Problem, quasi eine Achillesferse des gesamten Systems entdeckt. An einer besseren Lösung wären ausnahmslos alle großen Systemanbieter interessiert gewesen.

Belimo ist mit einem weltweiten Marktanteil von rund 40% Weltmarktführer in seinem Marktsegment.
Im Januar 2020 wurde der 100-millionste Antrieb ausgeliefert.

Wie so oft bei genialen Erfindungen liegt die Genialität in der Einfachheit. „Wir haben überlegt, wie man das vereinfachen könnte. Und so entstand die Idee des Steckmotors. Der Unterschied ist, dass der Motor keine Achse hat, sondern eine Hohlachse“, erklärt Hütte. „Das heißt, man kann nun auf das ganze Gestänge verzichten und den Motor einfach auf die Achse der Klappe drauf stecken, und damit ist die Verbindung hergestellt. Einfacher geht es kaum noch. Es hat bisher auch noch keiner etwas Besseres erfunden, als unseren Steckmotor.“

  • Die Grundinnovation war der Steckmotor
    für die Verstellung von Lüftungsklappen.

Wir halten fest: 1975 wurde Belimo gegründet. Die Grundinnovation war der Steckmotor für die Verstellung von Lüftungsklappen. Die ersten Jahre liefen zäh, aber es ging konstant voran. 1980 wurde die Marke von 100.000 montierter Belimo-Motoren geknackt. In diesem Jahr kam dann auch die zweite Generation des Motors auf den Markt. Macht man einen Sprung in die Zukunft, wird die Dimension des Erfolges schnell plausibel: im April 2011 wurde die Marke von 50 Millionen montierten Antrieben erreicht. Und das Beste dabei: All das – wie von Wolfgang Mewes gefordert – ohne eigene Fertigung. Damit war die volle Skalierbarkeit der Produktion gewährleistet.

Und dieser Erfolg ist um so erstaunlicher als die Steuerungstechnik – wie bereits erwähnt – sich seit den 1970er Jahren so unglaublich viel weiter entwickelt hat. Aber bei allen technischen Finessen: Am Ende muss ein Motor die Klappe physisch verstellen, und das macht nach wie vor der Belimo-Motor. Man stelle sich das vor: Das Gerät der zweiten Generation wurde 28 Jahre lang unverändert produziert. Natürlich bot Belimo aber auch weitere Geräte für verschiedene Anwendungen an.

Ähnlich wie bei den Kärcher Dampfreinigern – ebenfalls ein Erfolg der Mewes-Strategie – spricht Hütte beim Prototypen in Anspielung auf Darwins Galapagos-Finken von einem Urfinken. Das heißt, der „Urfink“ war das erste Modell. Durch entsprechende technische Anpassungen und Weiterentwicklungen wurden daraus dann Problemlösungen für verschiedene Anwendungsfelder abgeleitet.

„Als Grundaufgabe betrachten wir: Die Entwicklung, die Beschaffung und den Verkauf von technischen Lösungen zum ‚Messen, Dosieren und Lenken von Luftströmen‘ in raumlufttechnischen Anlagen“, führt Hütte aus.

Und das Mission Statement der Belimo wurde wie folgt definiert:

  1. Wir wollen Weltmeister werden in der Lösung des Problems „Klappenverstellung“.
  2. Wir konzentrieren uns auf das Anwendungsgebiet „Lüftungs- und Klimatechnik“.
  3. In Bezug auf Anwendung und Produkte wird „höchste Qualität“ gewährleistet.
  4. In Verbindung mit dem Beschaffungsmarkt „Weltmarkt“ erreichen wir höchste Qualität bei konkurrenzlos niedrigen Preisen.
  5. Zunächst wird auf dem europäischen Markt die eindeutig führende Position angestrebt: Klappen verstellt man mit BELIMO! Eine Ausweitung auf außereuropäische, technisch entwickelte Länder ist möglich, sofern eine genaue Überprüfung eine solche Ausweitung rechtfertigt.
  6. Durch das äußerst günstige Preis/Leistungs-Verhältnis und durch unser Verhalten erzielen wir im Markt ein hohes Ansehen (Image).
  7. BELIMO wird zum Inbegriff für Klappenverstellung im Weltmarkt.

Schon lange kann man sagen: „Mission accomplished“. Die Belimo-Gruppe ist heute ein weltweit führender Anbieter für innovative elektrische Antriebs-, Ventil- und Sensorlösungen in der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Es gibt 26 Tochtergesellschaften und weitere 33 Vertriebsgesellschaften auf allen Kontinenten. Seit 1996 ist die Belimo AG an der Börse in Zürich notiert und mit 225 CHF pro Aktie gestratet. 2019 machten die rund 1.700 Mitarbeiter einen Umsatz von 693 Mio. CHF. Der Aktienkurs lag am Jahresende auf 7.290 CHF. Die Dividende wurde von 100 CHF im Vorjahr auf 150 CHF erhöht. Im Januar 2020 wurde der 100-millionste Antrieb ausgeliefert.

Eingang zum Stadtmauergarten

Ruine des Minoritenklosters

Kulturhaus im Stadtmuseum Oberwesel

Das Leben nach Belimo: Die Kulturstiftung Hütte Oberwesel

Mit 65, also im Jahr 1997, schied Hütte aus seinem Unternehmen aus – hält aber bis heute den Kontakt. Es ist kaum verwunderlich, dass sich der Unternehmer Hütte daraufhin eine neue Aufgabe suchte.

Zunächst zog es seine Frau und ihn zurück in seine Geburtsstadt Oberwesel. Das Städtchen am Rhein hat knapp 3.000 Einwohner und ist Teil des UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Das Ehepaar Hütte überlegte, was man wohl tun könnte und engagierte sich fortan für Kunst und Kultur in Oberwesel. Im Dezember 2001 entstand die Kulturstiftung Hütte Oberwesel.

  • Es ist kaum verwunderlich, dass sich der Unternehmer
    Hütte nach Belimo eine neue Aufgabe suchte.

Im Zuge dessen sollte das ehemalige Stadtmuseum neu erschaffen werden. Dazu wollten die Hüttes ein altes Weingut umbauen. „Ein reines Museum schien uns aber nicht ausreichend“, so Anton Heinrich Hütte. „Das ist meistens zu wenig belebt. Da muss etwas hinzu. So kamen wir auf die Idee, dass wir auf jeden Fall einen Veranstaltungssaal damit verbinden sollten.“ Das Konzept sah vor, ein Kulturhaus mit dem Stadtmuseum zu verbinden.

Gesagt getan: 2003 eröffnete zunächst das Kulturhaus. Hier finden seither kulturelle Veranstaltungen statt: Konzerte von Rock bis Klassik, Comedy und Theater für Groß und Klein. Seit Jahren sind die Events fast immer ausverkauft. Im April 2004 eröffnete dann das Stadtmuseum im Kulturhaus Oberwesel. Auf vier Etagen kann man hier anhand unzähliger Exponate die zweitausendjährige Geschichte von Stadt und Region erkunden. Es muss nicht weiter betont werden, dass diese Aktivitäten für das Ehepaar Hütte einen Vollzeitjob bedeuteten. Aber die Ergebnisse ihres Engagements brachten und bringen auch eine Menge Freude.

Ein Kleinod auf dem Klosterareal: Der Klostergarten

Die Stiftung fungiert als Herausgeber für Fachbücher und DVDs über die Region. Man organisiert jährlich eine Kulturfahrt zu Ausstellungen, Museen und Industrie-Kulturstätten. Um gemeinnützig tätige Vereine und Einrichtungen zu unterstützen, gründet Margot Hütte den Förderkreis Oberwesel.

Weiter ging es mit dem Erwerb und der Instandhaltung des Minoritenklosters samt Klostergarten. Insbesondere die Sakristei konnte mit hohem Aufwand und mit öffentlicher Unterstützung restauriert werden. Und da erkannte Anton Heinrich Hütte noch eine weitere Chance: „Direkt an der Stadtmauer sollte ein verwildertes Grundstück verkauft werden“, so Hütte, „und da kam mir die Idee, einen Stadtmauergarten zu errichten. Würde man dieses Grundstück dafür nutzen, hätte man Zugang zum Pulverturm und von dort einen Blick über die Stadt bis in die Rheinbiegung Richtung Loreley.“ So wurde besagter Stadtmauergarten von der Stadt errichtet – mit Unterstützung der Familie Hütte.

  • Wir bemühen uns, gut hinzuhören, was die Leute
    wünschen, und das ist uns ganz ordentlich gelungen.

2007 erhielt das Ehepaar Hütte den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahre 2009 folgte der Ehrenbürgerbrief der Stadt Oberwesel. Anton Heinrich Hütte sieht das alles gelassen: „Das ist eine schöne Anerkennung“, resümiert er, „aber ganz so wichtig nehme ich das eigentlich nicht.“ Und fragt man ihn nach dem Erfolgsrezept da funkeln seine Augen: „Man muss zielgruppenorientiert handeln. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“, so Hütte. „Also muss man das bringen, was den Leuten gefällt. Und da bemühen wir uns sehr, dass wir da gut hinhören, was die Leute haben wollen. Und das ist uns ganz ordentlich gelungen.“

Weitere Infos:
www.belimo.ch
www.kulturstiftung-huette-oberwesel.de
www.kulturhaus-oberwesel.de

Weiterführender Buchtipp zu Belimo:

Das Geheimnis des Belimo Erfolges: Eine Strategie führt zur Weltmarktführerschaft – Drei Partner – verschiedene Wege – ein Ziel, gebundene Ausgabe – 12. April 2010 von Walter Burkhalter (Autor) 

Quellen:

  • Beitrag „Von der Nische zum Weltmarktführer – die Belimo AG“ in „Mythos Strategie, Mit der richtigen Strategie zur Marktführerschaft, Die Erfolgsstrategien von 15 regionalen und globalen Marktführern“, Hans Bürkle (Hrsg.), Gabler Verlag 2010
  • Film: Von der Idee zum Erfolg, Die Kulturstiftung Hütte Oberwesel, Wallig Film & TV Produktion (wallig-film.de)
  • Film: Lebenswege … von einem, der auszog und wiederkam – Anton Heinrich Hütte, Wallig Film & TV Produktion (wallig-film.de)
  • Vortrag von Anton Heinrich Hütte beim Strategie-Kongress Herbst 2011 des Bundesverband StrategieForum in Frankfurt am Main
  • Belimo Unternehmenspräsentation vom August 2019
  • Stifter ist ein Vollzeitjob, SJ 03-2008
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