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Recht für Ross und Reiter

Zwingender Nutzen für pferdebegeisterte Rechtsanwälte

Der folgende Beitrag zeigt, wie Thomas Doeser für die Zielgruppe der pferdeaffinen Rechtsanwälte systematisch einen zwingenden Nutzen aufbaut und wie dabei seine individuellen Stärken voll zum Einsatz kommen. Der Deutsche Pferderechtstag mit Doeser an der Spitze ist heute Wissensführer im deutschen Pferderecht. Unter den Anwälten entstand eine Gemeinschaft, die man unter Juristen kaum findet. Das verbindende Element ist die Liebe zum Pferd. – Ein Beitrag von Thomas Rupp

Thomas Doeser – der Pferdemann

Thomas DoeserSeit Kindesbeinen an ist er mit Pferden vertraut. Vom Voltigieren zur Vielseitigkeitsreiterei auf internationalen Turnieren. Ausbildung zur klassischen Dressur bei renommierten Reitlehrern und – als Deutscher wohlgemerkt – an der französischen Kavallerieschule (Cadre Noir) in Saumur. Während seines Studiums der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften war er fünf Jahre lang Studentenobmann für den Universitäts-Reitsport in Tübingen. 1972 brachte er mit dem Deutschen Pferdesporthandbuch erstmalig ein Verzeichnis der Deutschen Pferdewirtschaft heraus.

Natürlich besitzt er selber Pferde. Bis heute ist er zum Jagdreiten in England, Irland und Frankreich unterwegs. Er mischte bei der Gründung der weltgrößten Pferdemesse – der Equitana – schon als Student mit, war und ist Veranstalter von Turnieren und Pferdefachmessen, hält als Experte Vorträge und schreibt Fachartikel in allen bekannten Pferdezeitschriften. Man kann Thomas Doeser also getrost als waschechten Pferdemann bezeichnen. Außerdem ist er Rechtsanwalt.

Ein Pferd wird seit der Schuldrechtsmodernisierung
im Jahr 2002 als Sache behandelt.

Dieser Beitrag befasst sich mit seinen Aktivitäten im Bereich das Pferdes. Doch – das muss an dieser Stelle auch gesagt werden – das ganze Pferdethema ist eher sein Hobby. Als Anwalt ist er einer der dienstältesten deutschen Know-how-Träger im Bereich Franchising. 1980 organisierte er den ersten Franchisekongress sowie die erste Franchisemesse in Deutschland. Übrigens auch aufgrund von Wolfgang Mewes, der Franchising schon seit langem als Königsweg der Multiplikation propagiert hat.

Seit 1983 arbeitet er als selbstständiger Rechtsanwalt in Tübingen. Er ist Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer der European Franchise Lawyers Association in Brüssel, war über 38 Jahre Mitglied im Rechtsausschuss des Deutschen Franchiseverbandes. Sein Spezialgebiet ist Franchise- und Lizenzrecht sowie Strategieentwicklung und Beratung von Mandanten beim Auf- und Ausbau von Vertriebssystemen im In- und Ausland. Und er ist bekennender und überzeugter Mewes-Fan und war in diesem Kontext 16 Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Beratergruppe Strategie (EKS) e.V.

Die Ausgangslage

Um die Jahrtausendwende haben wir also einen sehr gut vernetzten Pferdemann und erfolgreichen Rechtsanwalt, Thomas Doeser, der allein aufgrund seines Umfeldes schon unzählige Beratungsfälle und Mandate aus dem Reiterkreis betreute. „Wenn man selber als Reiter und Pferdehalter unterwegs ist, wird man natürlich als Rechtsanwalt immer wieder mit allen möglichen Fragestellungen und Fällen konfrontiert“, so Doeser.

„Ein Schwerpunkt ist die Gestaltung von Pferdekaufverträgen. Neben der Hilfestellung für Freunde und Bekannte, konnte ich auch vielen Profis dabei helfen“, so Doeser weiter. Bis hin zur Betreuung der großen Pferdehändler in Deutschland und Frankreich: Seit 30 Jahren bis heute betreut er das größte Auktionshaus für französische Sportpferde.

Im Jahr 2002 passiert nun folgendes: Bisher galt für den Pferdehandel immer die Sonderregelung der kaiserlichen Viehmängelverordnung von 1899. Danach konnte ein Pferd nur aufgrund von sechs klar definierten Hauptmängeln gewandelt – sprich zurückgegeben – werden. Und diese Verordnung wurde im Rahmen der Schuldrechtsmodernisierung ersatzlos gestrichen.

Thomas Doeser

Juristisch führte diese Änderung dazu, dass ein Pferd seither wie eine Sache behandelt wird, deren Beschaffenheit von den Vertragsparteien individuell auszuhandeln ist. Der Rücktritt vom Kaufvertrag wird leichter und kann erfolgen, wenn der Kaufgegenstand nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufweist. Was bei einem Gebrauchtwagen relativ einfach ist, lässt sich beim Lebewesen „Pferd“ sehr viel schwerer beschreiben. Zumal die Interaktion des Menschen – also des Käufers – schnell das Verhalten und damit die Eigenschaften des Pferdes verändern kann.

Das Schicksal der vielen Prozesspferde
berührte den Pferdefreund Thomas Doeser.

„Durch diese Änderung ist die Zahl der sogenannten Kaufreue-Fälle und damit der Mängelrügen drastisch angestiegen. Die Streitfälle nahmen stark zu,“ erläutert Doeser. „Die Leidtragenden waren die Pferde. Der Käufer wollte das Pferd loswerden, der Verkäufer wollte es nicht mehr zurücknehmen. Wenn solch ein Streitfall den Instanzenweg geht, ist das Pferd am Ende schlachtreif, denn keiner kümmert sich wirklich darum.“

Das Schicksal dieser Prozesspferde berührte den Pferdefreund Thomas Doeser. Mit befreundeten Sachverständigen und Kollegen entwickelte er „Equitax“. Dabei handelt es sich um eine softwarebasierte Lösung, die er mit rund 30 lizenzierten Gutachtern bis heute erfolgreich am Markt anbietet. Die Kurzversion: „Wenn Sie einen Gebrauchtwagen kaufen wollen, können Sie zum TÜV fahren. Dort werden 127 Parameter geprüft und ein Gutachten erstellt. Dieses beschreibt den Ist-Zustand des Gebrauchtwagens“, so Doeser.

„Equitax bietet Analoges für den Pferdekauf. Die hippologische Beschaffenheit des Pferdes wird systematisch erfasst und beschrieben, ein Proberitt des Kaufinteressenten dokumentiert. Sind sich Käufer und Verkäufer dann über die Bewertung einig, wird diese Beschaffenheitsvereinbarung Bestandteil des Kaufvertrags. Bisher ist noch kein damit verkauftes Pferd gewandelt worden“, so Doeser.

Der erste Pferderechtstag

Dieses Tool wollte Thomas Doeser nun der Fachwelt vorstellen. Das waren primär die Juristen aber auch Pferdetierärzte. Aus diesen Überlegungen heraus entstand die Idee, einen „Pferderechtstag“ zu veranstalten. Hier sollten spezielle juristische Aspekte im Kontext Pferd behandelt werden. „Nach den ersten Gesprächen wurde mir schnell klar, dass man das nicht einfach als plumpe Werbeveranstaltung für Equitax anbieten kann“, so Doeser. „Wenn ich da kompetent rüberkommen wollte, musste das neutral – als wirkliche Fortbildungsveranstaltung – aufgebaut werden, die für sich selbst steht. Und dabei könnte ich dann auch Equitax thematisieren.“

Thomas Doeser

So entstand aus der Idee eines Verkaufsevents ein ganz neue Konzept für einen Pferderechtstag. Dieser sollte eine unglaubliche Eigendynamik entfalten. Für die Kickoff-Veranstaltung mietete Doeser auf der Pferdemesse Equitana 2005 einen Seminarraum für 50 Personen und hoffte, diesen auch belegen zu können. Aber es sollte ganz anders kommen: „Wir wurden so überrannt, dass wir den größten Saal für über 220 Leute brauchten“, erinnert sich Doeser. „Wir waren komplett ausgebucht, denn ganz offensichtlich sind wir auf eine Marktlücke gestoßen.“

Um dies einzuschätzen, nennt Thomas Doeser zwei interessante Aspekte: „Pferderecht als solches gibt es eigentlich gar nicht. Es gibt nur Recht und Gesetz. Aber natürlich gibt es unzählige Themen rund um das Pferd, derer sich Juristen annehmen können. Fragen zum Pferdekaufrecht, Beratung bei der Pensionspferdehaltung – von baurechtlichen Fragen bis zur Gestaltung und Abwicklung von Einstellungsverträgen –, dann alle mit einem Pferdebetrieb verbundenen Problemstellungen und Haftungsfragen, pferderechtlich relevante Fragen zum Vereinsrecht, zum Zuchtrecht oder zum Sportrecht. Neben zivilrechtlichen Fragen sind verwaltungsrechtliche Fragestellungen sowie Strafrechtsprobleme ebenso zu bearbeiten wie Arbeits- oder Steuerrechtsfragen. Diese und weitere Bereiche,“ ergänzt Doeser, „können heute als Pferderecht zusammengefasst werden. Und dafür gab es bis zu unserer Initiative keinerlei Fortbildung.“

Weiter betont er die Bedeutung des Pferdemarktes als Wirtschaftsfaktor. An vier Pferden in Deutschland hängt direkt oder indirekt ein Arbeitsplatz. Bei rund einer Million Pferde kommt da doch einiges zusammen. Der Nischenmarkt Pferd setzt jährlich 8 bis 10 Milliarden Euro in Deutschland um. Da darf man annehmen, dass hier für einen spezialisierten Rechtsanwalt das eine oder andere lohnenswerte Mandat gewonnen werden kann.

Positionierung als Pferderechtsanwalt

Inzwischen ist der Pferderechtstag im sechzehnten Jahr und nach wie vor regelmäßig ausgebucht. Aus diesen Anfängen heraus ist der „Pferderechtsanwalt“ – quasi als Marke – entstanden. Thomas Doeser konnte in dieses Projekt alle seine Verbindungen, sein Know-how und seine Stärken zum Nutzen der angesprochenen Zielgruppen einbringen. Dies sind zu rund drei Vierteln Rechtsanwälte mit besonderem Interesse am Pferd – sprich wie Doeser selbst – Reiter und/oder Pferdehalter. Zum anderen sind es Fachtierärzte für Pferde und Pferdesachverständige.

Die Zielgruppe ist also eng eingegrenzt und der entscheidende Faktor, der auch ein hohes Gemeinschaftsgefühl bringt, und die Veranstaltung aus allen bestehenden Kategorien der Branche katapultiert, ist die Verbundenheit der Teilnehmer zum Pferd. „Das sind alles Pferdeleute“, so Doeser „Und gerade dieser emotionale Faktor in Kombination mit den Rechtsthemen, bringt eine unglaublich offene und konstruktive Atmosphäre, die man so in der Branche vergeblich sucht.“

Entscheidender Faktor für ein hohes Gemeinschaftsgefühl,
ist die Liebe der Teilnehmer zum Pferd.

Die Teilnehmer erhalten Fortbildungszertifikate von der Deutschen Anwaltsakademie. Und auch für die Pferdetierärzte ist die Veranstaltung eine durch die Bundestierärztekammer anerkannte Fortbildung. Für die meisten Teilnehmer ist der Bereich Pferderecht eine zusätzliche Spezialisierung. Aber sie hat eine überdurchschnittliche Bedeutung, da sie oftmals der Einstieg in ein Mandat ist, das man sonst nicht bekommen würde.

„Es gibt in Deutschland nur fünf bis acht Kanzleien, die ausschließlich Pferdesachen machen. Bei den anderen ist es immer ein Fachgebiet unter mehreren. Aber damit können sich die Anwälte optimal positionieren und viele von ihnen präsentieren ihre Zertifikate auf der Website.“

Doeser nennt auch ein Beispiel: „Wenn sie einen Mandanten in Pferdesachen – die hoch emotional sind – gut beraten, dann kommt es regelmäßig zu Folgemandaten z.B. aus dem Familienrecht, Erbrecht o.ä. Ein Kollege erzählte mir, er habe ein kleines Pferdemandat gemacht. In der Folge kam vom selben Mandanten eine Erbschaftssache mit einem Gesamthonorar im sechsstelligen Bereich.“ Es ist hier tatsächlich der „Stallgeruch“, der den Anwalt mit dem Mandanten verbindet. In Pferdesachen trifft man sich auf Augenhöhe.

Und damit die Anwälte ein herausragendes Know-how erlangen, kümmert sich Thomas Doeser um exzellente Referenten. Durch das ausgezeichnete Renommée der Veranstaltung ist inzwischen eine Eigendynamik entstanden, die Unglaubliches ermöglicht. So gehören zum Kreis der Referenten u.a. die Vorsitzende Richterin am 8. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes oder die Präsidentin des OLG Celle sowie der Präsident des Bundesfinanzhofes, die über aktuelle Pferderechtsfälle berichten. Oft werden die Vorträge in den führenden juristischen Fachzeitschriften veröffentlicht mit der Folge, dass diese Beiträge bis zum BGH in der Rechtsprechung zitiert werden.

Thomas Doeser hat mit seiner Initiative eine Institution geschaffen, die heute für „Pferderecht“ steht und der Deutsche Pferderechtstag wurde hier zum Wissensführer. Ein Beleg dafür: nach jeder Veranstaltung fordert z.B. die Bibliothek des Bundesgerichtshofs automatisch die Tagungsunterlagen an wie auch viele Unibibliotheken.

Allein das würde bereits ausreichen, um den Pferderechtsanwälten einen zwingenden Nutzen zu bieten. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, der mit Sicherheit den selben Stellenwert hat. Neben dem juristischen Programm gibt es nämlich am Vortag immer eine Nachmittags- und Abendveranstaltung zu hippologischen Themen. Dieser ist nicht nur fachlich besonders interessant sondern auch hochgradig emotional besetzt. Denn Thomas Doeser gelingt es hier – aufgrund seiner persönlichen Verbindungen – für seine Community Kultmomente zu schaffen, die mit Geld gar nicht zu bezahlen sind.

Unbezahlbare Erlebnisse

Wenn der weltgrößte Händler für Dressurpferde den Pferderechtstag in seiner Reithalle bewirtet, und seinen Gästen neben einem exzellenten Catering ein exklusives reiterliches Show-Programm präsentiert oder ein erfolgreicher Industrieller in sein Gestüt einlädt, 200 Gäste in seiner „Sattelkammer“ bewirtet, seine Jagdpferde vorführt und sein angeschlossenes Kutschenmuseum exklusiv für die Versammlung öffnet … Thomas Doeser macht es möglich.

Thomas Doeser

Die Teilnehmer des Pferderechtstags erleben hier das Beste, was die Pferdewelt zu bieten hat. Doeser organisiert eine Führung hinter den Kulissen des CHIO in Aachen, einem Top-Event des internationalen Reitsports. Danach platziert er seine Teilnehmer auf der Ehrentribüne.

Oder im niedersächsischen Landgestüt in Celle gibt es ein exklusives Seminar zum Thema „Kaufuntersuchung beim Pferd“ mit einem weltweit führenden Tierarzt. „Da standen 150 Teilnehmer bei Eiseskälte stundenlang in der Reithalle und hingen an seinen Lippen“, so Doeser „Nach dem Motto: Welches Ergebnis wollen Sie denn? zeigte er live am Pferd wie die Ergebnisse bei einer Kaufuntersuchung manipuliert werden können. Das wurde selbst Fachleuten so noch nie vorgeführt, und es war hochspannend.“

Die Teilnehmer des Pferderechtstags erleben
das Beste, was die Pferdewelt zu bieten hat.

Beim anschließenden abendlichen Dinner gab es dann einen profunden zweistündigen Vortrag des niedersächsischen Landstallmeisters über die deutsche Pferdezucht. „Da wird den ganzen Abend nur über Pferde gesprochen“, erzählt Doeser. „Man verabredet sich zu Auktionen, plant gemeinsam Pferde zu kaufen oder vermittelt sie. Man berät sich gegenseitig in Pferdefragen. Und das Ganze endet regelmäßig an der Bar, wo dann im geschützten Raum auch schon der eine oder andere Vergleich zwischen gegnerischen Parteien ausgehandelt wurde.“

Nutzen vor Gewinn

Wie eingangs erwähnt, sind die hier beschriebenen Aktivitäten nicht sein Hauptjob. Thomas Doeser ist eben nicht nur Initiator und Organisator, sondern auch Teil der Pferde-Community. Deshalb liegen ihm „seine Anwälte“ auch besonders am Herzen. Die Investition für den Pferderechtstag beträgt 500 Euro, und seine Buchung ist Voraussetzung für die Teilnahme am Vorabendprogramm. „Und damit bieten wir ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis,“ so Doeser. „Vergleichbare Fachveranstaltungen z.B. im Wettbewerbsrecht liegen eher um die 1.200 Euro.“

Ein Großteil der Umsätze wird zum
Nutzen der Zielgruppe reinvestiert.

Und ein Großteil der Umsätze wird zum Nutzen der Zielgruppe reinvestiert. Zum Beispiel in das Portal www.pferderechtsanwaelte.de und in entsprechende Anzeigen dafür, die regelmäßig in allen führenden Pferdesportmagazinen ganzjährig erscheinen. Außerdem organisiert Doeser redaktionelle Beiträge, die exklusiv von seinen fachlich fortgebildeten Anwälten geschrieben werden, und er vermittelt seine Anwälte als Referenten an verschiedene Events.

Thomas Doeser

Der zwingende Nutzen für pferdeaffine Rechtsanwälte führt auch zu einem hohen Anteil an Stammpublikum. Kurze Zeit nach Freischaltung der Anmeldemaske im Internet sind drei Viertel der Plätze vergeben. Überhaupt wurde die gesamte Werbung und Abwicklung bis heute ausschließlich über das Internet durchgeführt ohne Print.

Und die nächste Generation steht auch schon auf der Matte. „Viele unserer Teilnehmer sind seit ihren Studentenzeiten bei uns“, erzählt Doeser. „Wir nehmen Studenten und Referendare zum reinen Selbstkostenpreis auf. Wir haben sie beraten, eine Spezialisierung nahegelegt. Die erfahrenen Kollegen beantworteten geduldig alle ihre Fragen. Heute sind sie Anwälte und gehören zu unserer treuen Stammkundschaft.“

Kooperationen und Eigendynamik

Thomas Doeser hat in der Praxis par excellence gezeigt, was Wolfgang Mewes in seiner Erfolgslehre beschrieb: Wenn man sich in die Tiefe der Zusammenhänge bohrt, tun sich immer weitere Entwicklungsfelder auf. Als Vordenker und Koordinator fließen einem dabei alle nötigen Informationen zu. Das Expertentum wächst beständig, während man sich konsequent auf die Entwicklungsengpässe der Zielgruppe konzentriert – bis zur Alleinstellung. Im Netzwerk entsteht eine ganz eigene Dynamik, und es ergeben sich unzählige neue Chancen für Geschäfte, Kooperationen und Weiterentwicklung. Schließlich wird man zur Denkfabrik seiner Zielgruppe.

„Die ganzen führenden Institutionen der Pferdewelt suchten den Kontakt und sind auf uns zugekommen“, berichtet Thomas Doeser. „Zum Beispiel die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), deren Generalsekretär regelmäßig als Referent bei uns ist. Oder die Gesellschaft für Pferdemedizin – das ist der Verband der Pferdetierärzte – vermittelt uns Referenten und empfiehlt ihren Mitgliedern die Teilnahme am Pferderechtstag“, so Doeser weiter.

Die Liste der Aktivitäten und Kooperationen ist lang. Ein besonderes Projekt sei noch erwähnt: Mit dem Projekt „Deutsches Pferdeschiedsgericht“ werden Möglichkeiten ausgelotet, wie sich die neuen Regelungen der Zivilprozessordnung (ZPO) für Online-Verhandlungen nutzen lassen. Doesers Vision: „Pferdesachen müssen schneller bearbeitet werden, allein schon wegen der betroffenen Pferde. Dazu wollen wir ein rechtssicheres Tool entwickeln, mit dem wir – bei Wandlungs- oder Streitfällen mit Pferden – ein komplettes Verfahren, binnen sechs Monaten abschließen können.“

Er lächelt und ergänzt: „Das bekommen die in der normalen Justiz nicht zustande. Und es ist eben nur möglich, weil wir alle benötigten Ressourcen und Kontakte haben. Ich kann nur bestätigen, was Wolfgang Mewes immer sagte: Wenn der Nutzen im Vordergrund steht, kommt das Materielle ganz automatisch. Wir sind zwangsläufig Dank der Mewes-Strategie zum Marktführer in unserer Marktnische geworden.“

Weitere Infos:
www.pferderechtstag.de
www.pferderechtsanwaelte.de

 

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