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Der Arbeitsplatz als Sprungbrett zum Erfolg

Methode ZielgruppenErfolg aus Sicht der Angestellten – Von Bruno Lange

Das Buch "Keep Them Happy" von Bruno Lange und Thomas Rupp beschreibt ausführlich wie man den Nutzen für eine Zielgruppe optimieren kann. Bruno Lange hat nun einen Einführungsband (eBook) samt Anleitung für die Zielgruppe der Angestellten geschrieben. Es folgt ein kurzer Auszug.

Erfolg beginnt damit, zuerst alles in Frage zu stellen

Verlasse den Status Quo, und schaffe Optionen für deine Entwicklung! Wer die Dinge in Frage stellt, kann sie neu definieren und neue Lösungen entwickeln. Viele Unternehmen im heutigen Wirtschaftsleben stecken noch tief in der vergangenen Kultur des Industriezeitalters. Zu dieser Zeit waren Produkt- und Gewinnorientierung notwendig, um Kapazitäten aufzubauen und die hohe Nachfrage zu befriedigen. Mit der gleichen Strategie produziert man heute sowohl Überangebot als auch Mangelwirtschaft.

Mache dir deine eigenen Gedanken zu den Dingen. Habe den Mut, deinen Gedanken zu folgen und neue Perspektiven zu entwickeln! Nutze deinen Verstand, um dein Arbeitsumfeld aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Menschen, die gedanklich rege sind, lassen sich nur schwer manipulieren. Sie denken über sich selbst und ihre Umwelt nach und hinterfragen die Dinge.

Wer trotz Know-how und Anstrengung wenig
Wirkung erzielt, hat ein grundsätzliches Problem.

Solche Menschen entwickeln Veränderungskraft und können sich selbst motivieren. Motivation von außen hat nur kurzzeitige Wirkung, wenn überhaupt.

Klage nicht über deine Situation – mach etwas daraus!

Vielleicht erlebst du oft demotivierende Zustände, zeitraubende Hindernisse, falsche Entscheidungen, unproduktive Arbeit, eine schlechte Arbeitsatmosphäre etc. Wo Menschen arbeiten, gibt es immer Probleme. Das gehört zum Leben und hat eine Bedeutung.

Dein Job, deine allgemeine Situation und die Umgebung in der du dich bewegst, hast du dir verdient. Deine bisherige Entwicklung und deine bisherigen Entscheidungen haben dich dahin geführt, wo du heute stehst. Das meine ich im positiven Sinn – ohne Ironie.

Du hättest auch andere Wege gehen können, aber du hast deine Entscheidungen getroffen, wie du sie getroffen hast. Deine momentane Situation ist vielleicht unbefriedigend oder verbesserungswürdig, sie ist dennoch optimal für dich. Du hast keinen Fehler gemacht. Warum?

Das Leben hat dich in diese Situation gebracht, um dir mit neuen Herausforderungen zu helfen. Du kannst immer damit beginnen, dich und deine Umgebung aktiv zu entwickeln. Wenn du das passende Problem identifizierst und löst, wirst du einen Schritt weiterkommen. Selbst wenn du gezwungen wärst, irgend eine Arbeit anzunehmen, um dein Leben zu finanzieren: Auch in diesem Fall gäbe es immer Veränderungspotenzial. Mach was draus!

Perspektivwechsel: Ein anderer Blick auf das Leben

Wer in seinem Arbeitsbereich trotz Know-how und Anstrengung wenig Wirkung erzielt, hat ein grundsätzliches Problem. Wer seine Fähigkeiten im Arbeitsleben nicht entfalten kann, bleibt weit unter seinen Möglichkeiten. Er hat keine „Macht“. Und Machtlosigkeit ist ein großes Hindernis. Die Lösung liegt darin, Macht im positiven Sinne zu entwickeln, um sich selbst entwickeln zu können. Wenn du Veränderung wünschst, brauchst du Macht. Also musst du die Machtverhältnisse zu deinen Gunsten verändern. Das Phänomen Macht sollte jeder verstehen, um es richtig nutzen zu können.

Veränderung verlangt Macht

Das Leben in negativen bzw. unerwünschten Verhältnissen zwingt den unzufriedenen Menschen, sein Bewusstsein zu erweitern und mehr Einflusspotenzial – d.h. Macht – zu gewinnen. Nur mit dieser kann er seine Situation und seine Umwelt verbessern.

Machtlosigkeit entsteht, wenn man keinen Ausweg mehr findet und immer unter Zwängen steht. Es gibt ein Naturgesetz: Die Umwelt reagiert auf dein Verhalten, und du reagierst auf das Verhalten der Umwelt. Eine der beiden Seiten muss sich ändern. Die Umwelt wird sich kaum verändern (zumindest nicht so wie es für dich optimal wäre), also musst du etwas bieten, was dringend gebraucht wird – einen Mehrwert, am besten in Form eines zwingenden Nutzens.

Macht erreicht man auf zwei Wegen:

  1. durch Gewalt, d.h. Drohung und Aggression oder
  2. durch Nutzen, d.h. die Entwicklung anderer zu unterstützen und zu beschleunigen.

Angestellte haben Macht – sie wissen es aber nicht

Die Angestellten sind die zentrale Säule der Wirtschaft. Selten denkt man darüber nach, dass diese Gruppe täglich Entscheidungen fällt, die bedeutender und weitreichender sind als die der meisten Unternehmer. Ihre Macht manifestiert sich durch positive Kraft oder als stiller Widerstand gegen das Fehlverhalten der Arbeitswirklichkeit.

Jeder einzelne Mitarbeiter entscheidet jeden Tag selbst, wie viel Energie, Freude, Wissen, Ideen, Enthusiasmus und Eigeninitiative er in die Unternehmens-entwicklung investiert. Er leistet seinen Beitrag oder verweigert ihn – das ist Macht. Sein Gedanke: „Warum sollte ich einem Arbeitgeber helfen, der mich nicht wertschätzt?“ Diese Einstellung schadet dem Mitarbeiter mehr als dem Unternehmen.

  1. Der Mitarbeiter verhindert damit seine eigene Entwicklung, das ist kontraproduktiv,
  2. er macht seine Motivation vom Verhalten des Arbeitsumfelds abhängig,
  3. er hat kein eigenes Ziel, das ihn souverän und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse macht,
  4. damit macht er sich leicht verletzbar und ersetzbar.

Wer im Arbeitsleben unabhängig und selbstbestimmt sein will, muss ein klares und motivierendes Entwicklungsziel haben, und zwar nicht „irgend ein“ Ziel, sondern das Ziel, eine Problemlösung eigener Wahl aus dem reichen Problemfundus des Unternehmens zu entwickeln.

Und es sollte auch nicht „irgend ein“ Problem sein, sondern ein möglichst brennendes Problem, dessen Lösung einen hohen Mehrwert darstellt. Das ist der Startpunkt, um ein hohes Entwicklungspotenzial und weitgehende Selbstbestimmung zu erreichen.

Überlasse nicht anderen alle Entscheidungen. Sonst bestimmen ihre Fehler dein Schicksal. Stelle die Dinge in Frage und beteilige dich aktiv an der Gestaltung deiner Umgebung. Viele Probleme sind ungelöst, andere schlecht gelöst und wieder andere muss man gar nicht lösen, weil sie Folgeprobleme eines ungelösten Kernproblems sind.

Die eigene Entwicklung darf man nicht dem
Arbeitgeber oder dem Zufall überlassen.

Arbeite bewusst und erkenne aus der Vielzahl der Probleme das Wesentliche. Damit hast du die Möglichkeit, deine Umgebung zu gestalten und gewinnst eine klare Entwicklungsrichtung.

Versuche einmal, deine Kollegen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Jeder macht seine Arbeit so gut er kann und glaubt, dass er optimal arbeitet. Doch er tut nur seine Pflicht. Wer von deinen Kollegen hat ein eigenes Entwicklungsziel, das ihn jeden Tag neu begeistert?

Begeisterte Menschen sprechen ständig von ihrer Sache, weil sie in ihrer Sache leben. Das macht Freude und steckt andere an. Nur wenige sind von ihrer Arbeit begeistert, der Rest begnügt sich mit den Zielvorgaben des Unternehmens. So entstehen Konflikte und Unzufriedenheit.

Befreie dich vom Angestelltenstatus

Dafür gibt es einen psychologischen Grund. Ein Angestellter hat das Selbstbild: „Ich bin Angestellter“. Die Statistik zeigt, dass Arbeit den meisten Menschen keine große Freude macht: ca. 70% machen „Dienst nach Vorschrift”. Sie klagen, dass ihre individuelle Entwicklung nicht gefördert wird. Sie arbeiten, um Geld zu verdienen. Nur 12% arbeiten, um sich selbst zu entwickeln. Laut Gallup-Studie haben 85% der Angestellten keine oder nur wenig emotionale Bindung zum Unternehmen. Davon haben 15% innerlich bereits gekündigt.

Um schnell Erfolg zu erzielen, ist es entscheidend,
eine stabile Entwicklungsrichtung zu finden.

Wer mit seinem Arbeitsleben nicht zufrieden ist, sollte die Schuld nicht beim Chef oder im Arbeitsumfeld suchen. Die Situation ist, wie sie ist. Wenn du Änderungen wünschst, musst du bei dir beginnen. Keiner bekommt Ideen, Möglichkeiten und Unterstützung geschenkt. Du bist in deiner Entwicklung ziemlich allein und musst zuerst etwas bieten, um Aufmerksamkeit zu wecken.

Lebenslang lernen – aber was und wie?

Im Zeitalter digitaler Technologie, zunehmendem Wettbewerb und galoppierender Veränderungsdynamik darf ein Angestellter nicht mehr in der Routine stecken bleiben. Er muss im wahrsten Sinne des Wortes lebenslang lernen. Hierbei gibt es allerdings ein grundsätzliches Problem. Die mit der Entwicklung wachsenden Möglichkeiten verleiten Mensch und Unternehmen dazu, ihre Kraft zu verzetteln. Sie verlieren ihre Orientierung und lernen, ohne zu lernen.

Nicht die Schule ist der Lehrmeister, sondern das Leben. Wenn sich in Zeiten der größten Möglichkeiten Angestellte und Unternehmen nicht oder nur schwer entwickeln, dann liegt es nicht am Können, sondern an ihrer Lernstrategie.

Den höchsten Lerngewinn erreicht man in einem progressiven Lernprozess, also über die Konzentration der Kräfte auf das Wesentliche. Um schnell Erfolg zu erzielen, ist es entscheidend, eine stabile Entwicklungsrichtung zu finden. Nur dann erreicht man einen kumulativen bzw. progressiven Lernprozess. Man lernt schneller, als die Umgebung. Auf diese Weise entsteht Wirkung und Veränderungspotenzial. Wer sich nicht entwickelt, hat nicht viel zu geben.

Motivation braucht ein starkes Motiv

Um sein volles Potenzial in die Arbeit zu investieren, braucht man ein begeisterndes Motiv. Der Arbeitgeber kann das nicht bieten. Er bietet lediglich einen Rahmen. Sinn und Antrieb muss jeder für sich selbst finden. Die eigene Entwicklung darf man nicht dem Unternehmen oder der Situation überlassen.

Im Arbeitsumfeld mangelt es nicht an Möglichkeiten – in anderen Worten: an Problemfeldern und damit an Bedürfnissen. Diese gilt es zu nutzen, um davon ein klares und selbstbestimmtes Entwicklungsziel abzuleiten und dieses konsequent zu verfolgen.

Viele warten statt dessen passiv auf eine geeignete Entwicklungschance, die aber nicht kommt. Man muss seine Möglichkeiten selbst schaffen. Die Methodik dazu wird im eBook ausführlich erläutert.

Weitere Infos zum Buch "Keep Them Happy": www.strategie.tools

 

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