Prof. Mewes 4 Minuten zur EKS lauschen: KLICK Prof. h.c. Wolfgang Mewes, geboren 1924 in Berlin, war zunächst Kostenrechner, Bilanzbuchhalter, Prüfer in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Leiter des Rechnungswesens in einem Zeitschriftenkonzern und seit 1951 Inhaber eines betriebswirtschaftlichen Lehrinstitutes in Frankfurt am Main. Er ist Autor zahlreicher Lehrwerke: Bilanzbuchhalter, Kostenrechner, Controller, Praktischer Betriebswirt, Steuerbevollmächtigter, Machtorientierte Führungslehre und schließlich der EKS®-Strategie. EKS heißt Engpasskonzentrierte Strategie = auf die am brennendsten empfundenen Bedarfslücken der Mitwelt gerichtete Strategie, aber auch Energo-Kybernetische Strategie = Strategie auf der Grundlage der energetischen Wechselwirkungen (Kettenreaktionen) und auch Evolutionskonforme Strategie = Strategie auf der Basis der natürlichen Evolutionsgesetze (Entwicklungsgesetze). Insgesamt verzeichnete Wolfgang Mewes über 160.000 Lehrgangsteilnehmer, davon über 15.000 des EKS-Lehrgangs. 1989 überließ er die Werknutzungsrechte für die Zwecke der Unternehmensberatung der Peat, Marwick, Mitchel Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt (heute Teil der KPMG, WP-Gesellschaft). 1990 erfolgte der Verkauf des Verlages und der Werknutzungsrechte an der EKS®-Strategie an die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt am Main, die diese Rechte 1997 an die Deutsche Weiterbildungsgesellschaft (DWG, Klett-Gruppe) weiter veräußert hat. Seit 1.1.2008 sind die Rechte an das Malik Management Zentrum St. Gallen übergegangen. Wolfgang Mewes war Vorsitzender des Finanz- und Steuerausschusses der IHK Frankfurt am Main, Mitglied des Finanz- und Steuerausschusses des Deutschen Industrie- und Handelstages, Bonn und Lehrbeauftragter für Unternehmenspolitik an der Universität Würzburg. Er initiierte die Leistungsgemeinschaft (EKS) e. V.,
heute StrategieForum e. V. (zeitweilig mehr als 3.200 Mitglieder) und
die Beratergruppe Strategie e. V., in der sich sehr schnell 150 Berater
und solche, die es werden wollten, zusammenfanden. 1984 erhielt Mewes
die Verdienstmedaille der IHK Frankfurt, Kybernetische Grundsätze verstärkten die Wirkung der EKS-Strategie für deren Anwender. So wurde die EKS in 50-jähriger ununterbrochener gegenseitiger Anregung und Kontrolle zwischen Urheber und den praktischen Anwendern weiter entwickelt. Damit erfüllt sie das Postulat von Karl Popper, der unter dem Begriff der Falsifikation das ständige Infragestellen bei der Entwicklung wissenschaftlicher Ideen verlangte, um deren Übereinstimmung mit der Realität zu sichern. Aktuelles Ziel ist, die aus diesem Prozess der Kritik
und praktischen Erprobung gereifte Strategie, ihre Begründung und
ihre methodische Entwicklung in einem abschließenden Buch zusammenzufassen.
Die EKS-Strategie ist die Lehre vom wirkungsvollsten Einsatz der Kräfte und Mittel. Jedem Menschen und Betrieb stehen ein gewisses Maß an Kräften und Mitteln ganz verschiedener Art zur Verfügung. Das Ziel ist, dieses Kräfte und Mittel mit der in der gegebenen Situation objektiv größtmöglichen Wirkung einzusetzen. Wie schon das Beispiel von David und Goliath erkennen lässt, sind nicht für möglich gehaltene Steigerungen erreichbar. Kleine können durch bessere Strategie weit erfolgreicher als Größere (z. B. Bill Gates gegenüber IBM), Schwache erfolgreicher als Stärkere (z. B. Jiu-Jitsu) oder - wie Peter Volksdorf, Leiter der externen Rehabilitation an den Psychiatrischen Anstalten, Marburg (Lahn), nachgewiesen hat - manche geistig Behinderte erfolgreicher als Gesunde sein. Die Denkweise der EKS entspricht den natürlichen Entwicklungsgesetzen lebender Systeme. Sie wird von der Natur bestätigt. Das richtige strategische Verhalten bedeutet größtmögliche Effektivität und Harmonie im Einsatz der Kräfte und Mittel. Eines der wesentlichen Ergebnisse ist der Nachweis, dass Mensch und Unternehmen ihre Probleme ganzheitlich lösen können. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass über den Erfolg die bessere Strategie entscheidet und nicht die Größe der eingesetzten Kräfte und Mittel. Das gilt um so stärker, je entwickelter und damit vernetzter (komplexer) die Systeme werden. Selbst geistige Kräfte entwickeln sich unter besserer Strategie durch wachsende Motivation und Beschleunigung der Lernprozesse schneller. Die Wirkungen der EKS wurden und werden zunehmend bestätigt durch • Hunderte, teilweise aufsehenerregende und testierte Karriere- und Unternehmenserfolge, von ASWO, Eime, über BELIMO, CH-Wetzikon, KÄRCHER, Winnenden, LOGITEG, Schweiz bis WÜRTH, Künzelsau. • etwa Hundert wissenschaftliche Untersuchungen (Diplom-Arbeiten, Dissertationen, wissenschaftliche Abhandlungen). Siehe hierzu auch Hermann Simon, Die heimlichen Gewinner (Hidden Champions). Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer, 2. Auflage, Frankfurt/New York 1996. • die zunehmende Übereinstimmung mit den in Physik, Biologie, Soziologie, Evolutions-, Gehirn-, Primatenforschung, Psychologie, Philosophie, Theologie zutage tretenden interdisziplinären Entwicklungsgesetzen der Natur. Nachzulesen bei dem Biologen Hans Hass, Energonlehre. Das verborgene Gemeinsame, Wien 1970, dem Physiker Hermann Haken. Erfolgsgeheimnisse der Natur: Synergetik: Die Lehre vom Zusammenwirken, Frankfurt/Berlin/Wien 1984, dem Plasmaphysiker Hannes Alfvén, Atome, Mensch und Universum, Frankfurt 1971, dem Bericht von der Nobelpreisträger-Tagung 1974, „Der Geist als Quelle der Materie“, dem Psychologen Mihaly Csikszentmihaly, Flow: Das Geheimnis des Glücks, Stuttgart 1992. Und neu: die Ergebnisse der 2003er Tagung des Deutschen Primatenzentrums zum Thema „Kooperation bei Primaten und Menschen“ (siehe Bericht „Gemeinsinn, ein Evergreen - Soziale Wärme ist kein Zufall: „Über die Bündnisse der Primaten“, in: Natur und Wissenschaft der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.2003). • die übereinstimmenden Erkenntnisse in beispielsweise der amerikanischen, japanischen und schweizerischen Managementlehre. Es ist vorstellbar, dass sich hier eine die bisherigen Grenzen der wissenschaftlichen Fach-Disziplinen überschreitende allgemeingültige Erkenntnislehre und damit ein höheres Verständnis von Universalität entwickeln kann. Ein solcher übergeordneter Denkansatz könnte dazu führen, dass sich mit qualitativ höheren, generelleren Erkenntnissen die quantitativ nicht mehr übersehbaren Einzelerkenntnisse wieder beherrschen ließen. Das StrategieForum bietet Ihnen dieses Wissen in zahlreichen Seminaren, Schulungen und Büchern an. Darüber hinaus können Sie Mitglied im StrategieForum werden; dadurch erhalten Sie u.a. 4-mal jährlich das Strategie Journal und weitere Publikationen.
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