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Strategiepreis
2004
verliehen
beim Strategie-Kongress 2004 in Bad Honnef
Jürgen
Dawo
Town & Country Haus Lizenzgeber
GmbH

Ralph Guttenberger, der Geschäftsführer von Town&Country
nahm den Preis von Wolfgang Mewes entgegen.
Das Franchisesystem „Town & Country” mit bundesweit über
100 Partnern ist ein Musterbeispiel für ein Unternehmen, das sich
systematisch auf das soziale Grundbedürfnis seiner Zielgruppe konzentriert
und den Nutzen seiner Produkte ständig verbessert. Marktführung
ist die logische Konsequenz dieser Strategie. Quadratmeterpreise von weit
unter 1.000 € gehören zur Town & Country Unternehmensphilosophie.
Zielgruppe sind die Normalverdiener, die gar nicht wissen, dass sie sich
ein Haus leisten können. Auf ihre Bedürfnisse hin ist das umfassende
Town & Country-Dienstleistungspaket maßgeschneidert. Je nach
Geldbeutel und Geschmack können sie eines der Standard-Häuser
auswählen. Im Preis enthalten sind Baugrundgutachten, Arbeitslosenversicherung,
Gewährleistungsversicherung, günstige Finanzierung, Mehrwertsteuer,
das komplette Paket zur Planungsleistung und eine garantierte Bauzeit
von drei Monaten. Eine nachgewiesene Umsatzsteigerung von 81% und mehr
als 1.000 verkaufte Häuser in 2003 sind das Ergebnis dieser kompromisslosen
Kundenorientierung (s.a. Interview mit Jürgen Dawo, Strategie Journal
6/03).
www.towncountry.de
Dr. Frank-Dieter Groenke
Zahnarzt-Gemeinschaftspraxis in Berlin

Wolfgang Mewes und die strahlenden Groenkes bei der Preisverleihung
EKS-gemäß konzentrierte man sich auf Patienten, die bereit
waren, durch Zuzahlung in gesunde und schöne Zähne zu investieren.
Wer darauf keinen Wert legte, suchte sich in aller Regel einen neuen Zahnarzt.
Die Kernzielgruppe konnte dadurch sehr viel besser beraten werden. So
stieg automatisch der Anteil der hochwertigen Zahnbehandlungen. Zur konsequenten
„Kundenorientierung” gehörte neben vielen kreativen Details
ein Schichtsystem mit Öffnungszeiten von 7 bis 20 Uhr plus Samstag,
Wohnzimmeratmosphäre mit Düften und Musik im Wartezimmer. Die
Zahnarztpraxis in Lichtenrade wuchs innerhalb von achtzehn Jahren auf
67 Teammitglieder an - darunter acht Zahnärzte, einen Oralchirurgen,
fünf Zahntechniker, eine Zahntechnikermeisterin im eigenen Zahnlabor
sowie elf Auszubildende. Dies war verbunden mit einem kontinuierlichen
Umsatz- und Patientenwachstum, entgegen der allgemeinen Tendenz in Berlin.
Der jährliche Umsatz stieg von ca. 150.000 € im Jahre 1985 auf
ca. 3,6 Mio. € im Jahre 2003. Dr. Groenke erhielt schon der Regionalen
Strategiepreis 2002des StrategieCentrums Berlin-Brandenburg (s. Strategie
Journal 1/2002).
www.zahnnews.de
Klaus-Günther Wiesler
Seehotel Wiesler am Titisee

Familie Wiesler mit Strategiepreis und Wolfgang Mewes
Als Klaus-Günther Wiesler das Hotel von seinen Eltern übernahm,
war es ein konservativ und konventionell geführtes Schwarzwaldhotel
mit 30 Betten. Man bemühte sich um alles, was möglich war: Tagesfahrten,
Konferenzen, Urlaubsgäste. Schnell erkannte Wiesler junior, dass
dies zur Verzettelung führte und startete einen EKS-gemäßen
Konzentrationprozess. Heute konzentriert man sich auf den „Modell-Gast”,
den Wiesler folgendermaßen beschreibt: Er legt Wert auf die regionale
Ausrichtung des Hotel- und Freizeitangebotes. Für ihn sind eine leichte
Küche, freundlicher und verbindlicher Service, ungezwungene Atmosphäre,
ein umfangreiches Wellnessangebot, sowie das Eingehen auf die individuellen
Bedürfnisse des Einzelnen wichtig. Er will abschalten, frei sein,
lachen, entspannen und sich freuen. Er wird 3 - 7 Tage im Hotel verweilen,
kommt aus dem deutschsprachigen Raum und sieht und spürt im Schwarzwald
die „heile Welt". Das Team des Seehotels wurde 2 1/2 Jahre
in Kaizen ausgebildet und reagiert unmittelbar auf Gästewünsche
und Trends. "Unsere Mitarbeiter sind stolz und motiviert," so
Wieseler "Wir heben uns von anderen Hotels in unserer Region deutlich
ab und werden auch weiterhin unseren marktwirtschaftlichen Vorsprung zu
nutzen wissen." Da die Mitarbeiter in den meisten Hotels saisonweise
eingestellt werden, beginnt man jedes Jahr mit einem neuen Team. Fast
alle Wiesler-Mitarbeiter bleiben. Eine extrem geringe Fluktuation ist
der absolute Ausnahmefall in der Branche. Die Bindung der Belegschaft
an das Unternehmen und ihr Teamgefühl kommen dem Gast zugute. Der
externe Engpass - das Schwarzwaldwetter im Frühjahr und Winter -
wurde durch Modernisierung und Ausbau der Wellnesslandschaft mehr als
wett gemacht. In Küche und Innenausstattung setzt man auf natürliche
und lokale Produkte. Der Erfolg lässt sich messen. Während viele
Hotels ihre Zimmer nicht voll bekommen, freuten sich Wiesler und sein
Team im Jahre 2003 über eine Auslastung von 91,2% seiner inzwischen
65 Betten. Mehr dazu im Strategie Journal 4/2004.
www.seehotel-wiesler.de
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