Die 7 EKS-Phasen

Um die vier genannten Prinzipien Schritt für Schritt umzusetzen, hat Wolfgang Mewes sieben Phasen entwickelt. Ihre Umsetzung führt automatisch zu einer zunehmend häufigeren Wiederholung zunehmend gleicher Prozesse, Überlegungen, Lösungen und Ergebnisse und damit zu einer systematischen Konzentration der Kräfte auf den kybernetisch wirkungsvollsten Punkt. - Für jede dieser Phasen gibt es eine Menge Hintergrundinformationen, Instrumentarien und praktische Fallbeispiele.

Phase 1 - Stärkenanalyse
Welche besonderen Stärken habe ich oder mein Betrieb? Die Ist-Situation wird analysiert und die speziellen Stärken als Kernkompetenz herausgearbeitet. In einer Differenzanalyse wird eine Profilierung gegenüber den Mitbewerbern vorgenommen. Am Ende steht ein klares Eignungsprofil.

© Hartmut GunklerPhase 2 - Erfolgversprechendes Geschäftsfeld
Das erfolgversprechendste Geschäfts- bzw. Aufgabenfeld wird erforscht: Für die Lösung welcher Aufgabe bzw. welcher Probleme bin ich durch mein Stärkenprofil optimal geeignet?

Phase 3 - Zielgruppenbestimmung
Welche Zielgruppe hat genau das Problem, das ich lösen kann? Dies ist meine  erfolgversprechendste Zielgruppe. Bei ihr entwickelt mein Problemlösungspotenzial die größtmögliche Anziehungskraft. Im Dialog mit der dieser Zielgruppe finde ich heraus, welche Probleme sie tatsächlich hat.

Phase 4 - Brennendes Problem der Zielgruppe
Wie kann ich meine Problemlösung so profilieren und weiterentwickeln, dass ich ihr brennendstes Problem, ihren größten Entwicklungsengpass lösen kann? Dazu muss ich die Zielgruppe eventuell weiter differenzieren und intensiv mit ihr in den Dialog treten. (Nicht grübeln, sondern Zielgruppe fragen!)

Phase 5 - Innovationsstrategie
Durch eine Innovation wird eine zwingende Problemlösung für den Zielgruppenengpass erarbeitet. Aufgrund der Kenntnis des Engpasses in Verbindung mit meinen Stärken wird eine Innovation mit zwingendem Nutzen für die Zielgruppe entwickelt.

Phase 6 - Kooperationsstrategie
Um eine innovative Lösung ohne eigene Verzettelung anbieten zu können, sucht man sich ggf. Kooperationspartner, die durch ein komplementäres Stärkenprofil die Problemlösung und damit ein marktfähiges Produkt  ermöglichen. Die Zusammenarbeit erfolgt erst einmal auf Grenzkostenbasis.

Phase 7 - Soziales Grundbedürfnis, Marktführerschaft
Hinter jedem Problem liegt ein „grundlegenderes“ Problem verborgen. Am Ende der Kette steht ein „soziales Grundbedürfnis“. Durch die nachhaltige Problemlösung hinsichtlich dieses Grundbedürfnisses der Zielgruppe wird die Marktführerschaft (im eigenen klar definierten Marktsegment) erreicht.


 

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